Sprachengymnasium Schlanders | St. Franziskusstraße 6 | Tel. +39 0473 730004 | os-osz.schlanders@schule.suedtirol.it | www.sg.osz-schlanders.it

Gedanken zur Nachhaltigkeit

There ist no planet B

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

hiermit äußere ich meine Meinung zum Artikel "6 Kilo Plastik im Bauch: Wal tot", erschienen in der Dolomiten am 21.11.2018. Ich bin gegen Plastik und versuche daher im Alltag auf nichtbrauchbares Plastik zu verzichten.

In dem Artikel der Dolomiten wird erläutert, wie viel Plastik im Meer schwimmt und was der Müll alles anstellen kann. Der Kadaver eines Wales, der sechs Kilo Plastik im Magen hatte, wurde vor der Küste Indonesiens angespült.

Ich als Südtirolerin hätte keine Ahnung, wie das Leben fernab der endlos erscheinenden sauberen Grünfläche aussieht, gäbe es keine digitalen Medien. Ich wüsste nicht wie viel Tonnen Plastik in unseren Ozeanen schwimmen. Ich hätte keinen blassen Schimmer wie Meerestiere (z.B. Schildkröten, Krebse) elendig an unserem Abfall krepieren. Die Menschheit schmeißt ihren Plastikmüll um sich, sie denkt nicht darüber nach wo, geschweige was sie entsorgt. Sie übernimmt keine Verantwortung, ihr ist es egal was mit dem Müll passiert, Hauptsache weg damit!

Die Spezies Mensch bezeichnet sich als klügstes Lebewesen der Welt. Sie erfand das Rad, die Schreibmaschine, das Auto, doch sie ist zu "blöd" ihren produzierten Müll an dem Ort zu entsorgen, wo er auch wirklich hingehört, nämlich in die Tonne. Es ist wohl nicht zu viel verlangt Plastik bzw. Müll in die Mülltonne zu geben. Vielleicht finden die Menschen Gefallen daran, zuzusehen wie ihre Heimat zerstört wird? Wenn jede Person nachhaltiger leben würde, wäre das schon ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Es ist überhaupt nicht schwer nachhaltig zu leben. Jeder Mensch kann etwas dazu beitragen. Beim wöchentlichen Großeinkauf könnte man beispielsweise auf Lebensmittel, die in Plastik gehüllt sind, verzichten. Auch im Schulalltag könnte man selber eine Trinkflasche mitbringen, anstatt eine Plastikflasche aus dem Schulautomaten zu kaufen.

Daher mein Appell an die ganze Menschheit dort draußen: So lange wir so weitermachen wie bisher und kein Umdenken erfolgt, wird der Tag kommen an dem wir unsere Heimat komplett zerstören, dann wird es kein Zurück mehr geben. Wir sollten rechtzeitig Handeln, solange es noch möglich ist. Denkt immer daran, wir sind nur Gäste auf diesem Planeten, irgendwann rächt sich die Natur an uns!

Laura Cristelli, 15 Jahre

Veränderung beginnt bei uns selbst

Liebe Leserinnen und Leser!

In meinen Leserbrief beziehe ich mich auf den Artikel "Sechs Kilogramm Plastik im Bauch: Wal tot", der am 21.11.2018 in der Dolomiten veröffentlicht wurde. Der Artikel informiert über einen Wal, der mit sechs Kilogramm Plastik im Bauch an einer indonesischen Küste gestrandet ist. An den im Artikel genannten Zahlen sieht man, wie viel Plastik wir wegwerfen. Deshalb finde ich, es muss sich etwas ändern.

Immer öfter findet man in den Zeitungen und im Internet Meldungen über den Tod von zahlreichen Lebewesen aus dem Meer, die an großen Mengen Plastik gestorben sind. Egal ob Haie, welche sich in sogenannten Geisternetzen verfangen, die Fischer im Meer entsorgen oder Schildkröten, die anstatt Quallen die vielen Plastiktüten fressen und dadurch vergiftet werden. Der Grund, wieso man solche Meldungen immer öfter hört, sind wir. Jeder einzelne von uns verbraucht Unmengen von Plastik und viel zu viel davon landet im Meer. Der Mensch entsorgt Autoreifen und Plastikabfälle in den Ozeanen, damit auf dem Land nicht "stören". Nicht umsonst gibt es den Spruch "Aus den Augen, aus dem Sinn". Anstatt darüber nachzudenken was wir damit anrichten, lassen wir uns von den Werbespots über die neuesten Duschgelsorten von Balea blenden. Keiner überlegt dabei, wie viel Plastik auch in solchen Produkten vorhanden ist, das dann über die Abwasserleitungen in die Flüsse und Meere kommt. Sicher denkt sich nun jeder beim Lesen dieses Briefes, wie schlimm das alles ist und, dass eine einzelne Person dagegen nichts ausrichten kann. Aber wenn jeder, der diesen Brief liest, darauf achtet weniger Produkte mit Plastikverpackungen zu kaufen, anstelle von Plastikflaschen eine Glasflasche zu benutzen und bei der Auswahl des Duschgels auf Naturprodukte zurückzugreifen, erreichen wir auch schon viel. Außerdem kann man mit Spenden, die schon vorhandenen Organisationen unterstützen, und Menschen aus dem Umfeld dafür begeistern auch ihr Leben nachhaltiger zu gestalten.

Ich richte mich also an die Allgemeinheit, um mehr Menschen dazu zu bewegen sich für die Meere und generell für die Umwelt einzusetzen. Und merkt euch: wer etwas in der Welt verändern will, muss als Erstes bei sich selbst anfangen.

Liebe Grüße,

Rebekka Jörg, 15 Jahre

Egoismus wird verlieren

Liebe Leser,

hiermit gebe ich, als eine 15-jährige Schülerin des Oberschulzentrums Schlanders, meine persönliche Rückmeldung zum Artikel "6 Kilo Plastik im Bauch: Wal tot", der am 21.11.2018 in der Dolomiten erschienen ist.

Ein gestrandeter und verendeter Pottwal wurde kürzlich von Fischern gefunden. Als sein Kadaver untersucht wurde, fand man sechs Kilo Plastik im Bauch eines Wales. Darunter befanden sich 115 Plastikbecher, 25 Plastiktüten und mehr als 1000 weitere Plastikteile wie z.B. Gummisandalen. Von 1950 bis 2015 wurden weltweit insgesamt 8,3 Milliarden Tonnen Plastik hergestellt.

Wollen wir wirklich in einer Welt leben, in der unschuldige Lebewesen, wie Fische und Vögel durch unseren Plastikkonsum verenden?

Ich sage NEIN! Denn wie wird es in weiteren 65 Jahren aussehen? Wenn wir mit dem Fischfang so weiter machen wie jetzt, werden bis 2048 alle Meere dieser Welt leergefischt sein. Diese Vorstellung gibt mir schon beim Nachdenken ein schlechtes Gefühl. Darum müssen wir etwas dagegen tun. Man kann z.B. weniger Fleisch und Fisch in der Woche konsumieren, denn alles ist ein Kreislauf.

Fische können nicht unterscheiden, ob etwas Plastik - oder Nahrung ist. Somit fressen sie es, und werden später von Fischern gefangen. Die Plastikteile zersetzen sich und befinden sich als winzige Teilchen im Organismus des Fisches. Gäste in einem Restaurant essen ihn, und ohne dass sie es merken, übertragen sie diese Plastikteilchen in den eigenen Organismus. Doch dies ist nur ein kleiner Teil des Plastikverbrauchs der Menschen. Ein großes Thema spielt aber auch die Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeit bedeutet für mich nicht nur so wenig wie möglich ohne Plastik zu leben, sondern auch Wiederverwendung wie z.B. Tupperwareflaschen immer wieder zu benutzen, obwohl sie aus Plastik bestehen.

Wie wir sehen gibt es viele Probleme, doch es gibt genauso viele Lösungen dafür, nur durch Mülltrennung oder dass du deinen Müll richtig entsorgt.

Ich befürchte, wenn wir jetzt nichts tun, wird uns keine schöne und saubere Zukunft erwarten.

SETZT EUCH FÜR EINE SCHÖNE UND LEBENSWERTE WELT EIN!

SEID NICHT EGOISTISCH UND DENKT AUCH AN ANDERE, DIE ZUKUNFT UND DIE MENSCHEN NACH EUCH!

Larissa Theiner, 15 Jahre

Zurück